Ich schließ mich an Mittlerweile hab ich es aufgegeben, dort was zu übersetzen. Soviel Mist erträgt kein Mensch. Da ist man hinterher genauso schlau wie vorher
Zitat von ThaliaAlso bis eben hatte ich noch gedacht, dass er die Hand in der Hosentasche hat und das nur ungünstig fotografiert wurde, aber jetzt!
Das ist doch mal wieder typisch
Aber wer sind denn die beiden anderen ....
..... und gehört das Mädel vielleicht gar nicht zu Kimi
Die beiden Typen sind Freunde von Kimi, die auch für die Doku gefilmt haben. Mit den beiden hab ich bei den Tests kurz gesprochen. Zu wem die Frau gehört, weiß ich leider nicht
Der seit jeher mit dem Gasfuß anstatt mit ausschweifenden Interviews Schlagzeilen machende Räikkönen verhält sich laut Boullier "wie ein wildes Tier, du musst ihn einfach laufen lassen". Bis zu einem gewissen Grad wird dieser Ansatz bei Lotus beherzigt, aber "natürlich müssen wir die Anforderungen und Wünsche unserer Sponsoren damit in Einklang bringen", wie Boullier herausstellt.
"Zu seinem Pech macht ihn seine Persönlichkeit bei den Fans sehr beliebt", urteilt der 38-Jährige über den Superstar im Team, der sich am liebsten ausschließlich aufs Fahren konzentrieren und sämtliche PR-Verpflichtungen in den Wind schießen würde. Bei Lotus ist man sich dessen bewusst und versucht, "seine Verpflichtungen auf ein Minimum zu beschränken", wie der Boullier betont. Räikkönen dankt es dem Team, was auch am Chef nicht unbemerkt vorüberzieht: "Ich merke, dass er damit leben kann."
Formel 1 - Boullier: Kimi ist wie ein wildes Tier Grosjean und Räikkönen fahren nie zusammen in Urlaub von Annika Kläsener Lotus-Teamchef Eric Boullier steht hinter seinen beiden Fahrern, auch wenn die Entscheidung für Romain Grosjean und Kimi Räikkönen ihm Kopfschmerzen bereitete.
Motorsport-Magazin.com - Wie Lotus-Teamchef Eric Boullier in einem Interview mit der offiziellen Website der Formel 1 zugab, habe die Entscheidung, Kimi Räikkönen und Romain Grosjean als Fahrerduo zu verpflichten, etwas von einem Glücksspiel gehabt. "Ja, wir hatten Kopfschmerzen", gestand der Franzose. "Wir hatten intern eine sehr lange Diskussion, bei der wir die technische als auch die wirtschaftliche Seite des Teams sowie unsere Anteilseigner einbezogen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Anschließend haben wir uns entschlossen, zu pokern." Kopfschmerzen habe ihnen vor allem bereitet, dass es nur sehr wenige Hinweise gegeben habe, wie sich die Sache entwickeln würde.
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Grosjean war zur falschen Zeit am falschen Ort
Nachdem Lotus mit 84 Punkten auf Rang drei der Konstrukteurs-Wertung liegt und bereits drei Podiumsergebnisse einfahren konnte, zahlt sich das Risiko offenbar aus. Dass Grosjean bei seinem zweiten Anlauf in der Formel 1 deutlich erfolgreicher ist als im ersten, erklärte Boullier mit der Persönlichkeit des Schweizers mit französischer Rennlizenz. "Auf der einen Seite ist er sehr stark, auf der anderen aber auch sehr sensibel. Also muss man einen Weg finden, diese beiden Enden seiner Persönlichkeit auszubalancieren", erläuterte der Lotus-Teamchef.
"Das letzte Mal, als er in der Formel 1 gefahren ist, war er sehr jung, er war nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hatte auch nicht die richtige Unterstützung", bezog sich Boullier auf Grosjeans Einsatz bei Renault als Ersatz für Nelson Piquet Jr. im Jahr 2009. Damals war Grosjean bei den letzten sieben Saisonrennen gestartet, ohne jedoch einen einzigen Punkt zu sammeln. Dieser Misserfolg habe ihm lange angehaftet. "Aber jetzt ist er zur rechten Zeit am rechten Ort und erhält die richtige Unterstützung - und nun schauen Sie sich mal an, was er für eine Leistung bringen kann."
Kimi fährt, um zu gewinnen und schert sich nicht um den Rest
Während Grosjean das Stigma des gescheiterten Talents anhaftete, wird seinem erfahreneren Teamkollegen Kimi Räikkönen vor allem sein mangelndes Interesse an Medienarbeit vorgehalten. Boullier ist überzeugt, den richtigen Weg gefunden zu haben, um den Finnen bei Laune zu halten. "Wir wissen, dass Kimi Medien und PR nicht leiden kann. Wieso sollten wir ihn also damit belästigen? Natürlich brauchen wir eine Balance zwischen seinen Bedürfnissen und den Erwartungen der Sponsoren", erläuterte der 38-Jährige. Aber Räikkönen wisse, dass das Team sehr viel Rücksicht auf seinen Zeitplan nehme und versuche, die Verpflichtungen in einem möglichst kleinen Rahmen zu halten.
"Er ist ein Rennfahrer, also fährt er, um zu gewinnen und schert sich nicht um den Rest", wusste Boullier. "Kimi ist wie ein wildes Tier und man muss ihn so rennen lassen, wie er es möchte." Das Dilemma des Finnen sei, dass seine Persönlichkeit ihn für Fans sehr interessant mache und er deshalb so berühmt sei. "Er und wir müssen uns damit abfinden, dass er viele Fans hat, also muss er bis zu einem gewissen Grad das Spiel mitspielen."
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Trotz seiner mit 161 Grand Prix-Starts deutlich größeren Erfahrung in der Formel 1 ist Räikkönen keineswegs der Leader im Team. Früher habe das Team einen Fahrer gepusht, aber das habe sich definitiv geändert. "Ich möchte zwei schnelle Fahrer, denn nur so kommt man in der Konstrukteurs-Wertung nach vorne", ist der Teamchef überzeugt. Natürlich habe Räikkönen aufgrund seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit eine Art Führungsrolle inne, aber das bedeute eher, dass er mehr Aufmerksamkeit erhalte. "Beide wissen, dass wir niemals - abhängig von der Strategie auf der jeder von ihnen ist - einen bevorzugen werden. Es liegt an ihnen, sich gut zu qualifizieren und ein gutes Rennergebnis einzufahren. Wir geben ihnen nur das Werkzeug, um unter gleichen Bedingungen Leistung zu bringen."
Seine beiden Fahrer seien sehr verschieden, stellte Boullier fest und er erwartete keineswegs, dass sie Freundschaft schließen. "Ich glaube nicht, dass sie jemals zusammen in Urlaub fahren werden", scherzte er. "Aber sie müssen keine Freunde sein. Das ist nur meine Meinung", erklärte er. "Was ich von ihnen erwarte, ist, dass sie sich respektieren und nie vergessen, dass sie für das Team arbeiten."
Formel 1 - Interview - Kimi Räikkönen Werden den letzten Schritt schaffen Wieder einmal muss Kimi Räikkönen eine verpasste Chance auf den Sieg bedauern. Im Interview glaubt er aber, dass bald der große Erfolg gelingt.
Motorsport-Magazin.com - Kimi, Platz drei für dich in Spanien und mit ein paar Runden mehr hätte es noch besser ausgesehen; wie fühlst du dich nach dem Rennen? Kimi Räikkönen: Ehrlich gesagt, ich bin enttäuscht. Ich habe uns im Rennen etwas stärker erwartet, vor allem zu Beginn. Wir waren in den ersten Stints nicht schnell genug und deswegen konnten wir nicht um den Sieg kämpfen. Wir haben am Ende gezeigt, dass wir den Speed haben, doch es war zu spät. Vielleicht haben wir beim ersten Stopp die falsche Wahl getroffen, aber wie ich bereits gesagt habe, wir waren am Start nicht schnell genug und das hat uns das Rennen gekostet. Ich wäre von P3 am Anfang des Rennens wohl nicht enttäuscht gewesen, weil ich den Jungs vor mir nicht folgen konnte, aber nachdem ich am Ende beinahe 20 Sekunden auf sie aufgeholt habe, sind wir nun doch etwas enttäuscht, da wir nur ein paar Runden mehr gebraucht hätten, um vielleicht sogar um Platz eins zu kämpfen. Aber das ist Racing und zumindest habe ich gute Punkte für das Team geholt, wir gehen in die richtige Richtung.
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Erzähle uns vom Start. Der schien den Ton für das Rennen anzugeben... Kimi Räikkönen: Ich hatte einen ziemlich guten Start, da gibt es keine Beschwerden. Ich dachte, ich hätte eine Chance, die Zwei vorne außen zu überholen, aber ich hatte auf der Geraden nicht genug Speed - ich kam, glaube ich, im fünften Gang in den Limiter, das hat meine Beschleunigung etwas gestoppt - und deswegen konnte ich nicht dranbleiben und sie stören. Ich zog von den Jungs hinter mir weg, aber ich konnte nicht mit den Führenden mitfahren. Der erste Stint war recht gut, aber im zweiten wählte ich den weichen Reifen und auf der Mischung hatte ich nicht den Speed, um mit den Leuten vorne Schritt zu halten. Ich bin etwas enttäuscht, aber wir haben hart gekämpft und als wir auf die harten Reifen wechselten, war das Auto wirklich, wirklich gut. Doch zu der Zeit waren wir einfach zu weit weg. Mit vielleicht fünf oder zehn Runden mehr hätten wir um den Sieg mitkämpfen können.
Warst do von der Pace von Pastor und Williams überrascht? Kimi Räikkönen: Williams war bei den meisten Rennen in jüngster Zeit in verschiedenen Phasen schnell. Wie ich schon früher gesagt habe, es ist schwer zu sagen, wer im Moment das schnellste Gesamtpaket hat. Bei einem Rennen kann ein Team vorne dabei sein und im nächsten sind sie dann plötzlich Zehnter. Die Situation in diesem Jahr ist etwas eigenartig. Das ist gut für den Sport, da dadurch viele Teams eine Chance haben; jeder mit gutem Speed, der die Reifen zum Arbeiten bekommt, hat eine Chance auf den Sieg. Die Reifen scheinen der Schlüssel zu sein; wenn man sie gut zum Arbeiten bekommt, wird man schnell sein.
Du hast jetzt zwei Podeste in Serie geholt. Erwartest du bald einen Sieg? Kimi Räikkönen: Jetzt waren wir schon zwei Mal nahe dran und ich bin mir sicher, wir können diesen letzten Schritt machen. Leider werden wir nicht immer um den Sieg mitfahren und wenn man die Chance hat, muss man sie nutzen, da man nicht in jedem Rennen diese Gelegenheit erhält. Hoffentlich können wir weiter das tun, was wir jetzt tun und ich bin mir sicher, letztendlich werden die Dinge genau richtig für uns laufen und wir werden ganz vorne stehen. Bislang haben wir gute Fortschritte gemacht und das Auto war überall stark. Das nächste Rennen ist etwas anders - Monaco - und es ist schwer zu sagen, wie wir dort unterwegs sein werden. Das Team hat gut gearbeitet, aber wir haben immer noch Arbeit und müssen Dinge verbessern. Bislang läuft diese Saison gut; wir sind natürlich nicht zu 100 Prozent glücklich, weil wir noch nicht gewinnen, aber das ist normal und es freut mich, dass das Team noch mehr pushen will.